Level-basiertes Matching ist die älteste Form des Matchings. Durch seine Einfachheit lässt sich bei dieser Methode schnell eine Zuordnung erstellen; komplexe, rechenintensive Algorithmen sind nicht notwendig. Daher wurde diese Form ursprünglich gewählt und findet heute in unterschiedlichsten Anwendungen eine sehr weite Verbreitung.

Die Eingabe der Daten erfolgt über vorgefertigte Auswahlfelder, meist mit den Werten ja/ nein, oder über Zahlenwerte (z.B. für Zeugnisnoten) oder andere vorgegebene Worte (z.B. bei Sprachlevel die bekannten Optionen gut, verhandlungssicher und Muttersprache). Es können auch Freitextfelder zum Einsatz kommen, da es bei dieser Art des Matchings allerdings auf eine Übereinstimmung ankommt, wiesen diese eine hohe Fehleranfälligkeit auf.

Die Bewertung der jeweiligen Level liegt in der Sphäre des Eingebenden und erfolgt daher rein subjektiv.

Das Matching erfolgt über den reinen Abgleich der eingegebenen Daten, es kann entweder eine 100% Übereinstimmung geben oder nicht. Teilweise Erfüllung der Matchingkriterien (z.B. Berücksichtigung der benachbarten Nachkommastellen bei Zahlenwerten) sind nicht möglich.

Fazit:

Über level-basiertes Matching lassen sich Hard Skills und andere harte Kriterien – die sich mit „ja“ oder „nein“ beantworten lassen – auf Übereinstimmung prüfen. Zwischenwerte sind nicht erfragbar und das Ergebnis ist stark beeinflussbar, da der Input durch den Teilnehmer direkt erfolgt.