Das personalpsychologischen Matching quantifiziert die individuelle Übereinstimmung von Anforderungen und persönlichen Fähigkeiten und Motivation im Kontext einer zu besetzenden Stelle. Hierzu werden personalpsychologische Fragebögen verwendet, um die Arbeitspersönlichkeit der BewerberInnen und das Anforderungsprofil der Unternehmen zu erfassen.

Die abgefragten persönlichen Fähigkeiten beschreiben Präferenzen der potentiellen BewerberInnen vor dem Hintergrund, dass alle Tätigkeiten leichter fallen und in der Regel auch besser ausgeführt sind, wenn sie der ausführenden Person auch „liegen“. Dennoch kann man auch Talente in Tätigkeitsbereichen haben, die einem keinen Spaß bereiten und man bei deren Ausführung nicht aufgeht. Dafür gibt es die gekoppelte Abfrage der Motivation bezüglich einer bestimmten Tätigkeit. Die Motivationsfrage bildet quasi die Kontrollfrage, ob eine Präferenz intrinsisch motiviert ist und damit beste Aussichten auf gute Ergebnisse liefert.

Im Matching werden dann die erfassten Faktoren über einen Algorithmus, basierend auf einem individuellen Verfahren, auf beiden Seiten verglichen um die jeweils individuell passenden Partner zu identifizieren. Im Kern wird mit diesem Matching also eine Aussage über die Erfolgswahrscheinlichkeit, einer Übereinstimmung von Anforderungen einer Arbeitsstelle und Fähigkeit und Motivation eines potentiellen Arbeitnehmers, getroffen.

Wichtig ist hierbei, dass es nicht nur ein Gesamt-Matching, sondern auch eine Unterteilungen in verschiedene Kategorien sowie ein individuelles Ergebnis gibt.

Da es durch die Fragebögen zu einer individualisierten personalpsychologischen Auswertung kommt und man sich nicht auf eine Einordnung in einen bestimmten Persönlichkeitstypus beschränkt, wird das Matching jedem Einzelnen ganz individuell gerecht.

Das Verfahren bewertet die Faktoren auf beiden Seiten und gibt ein jeweils individuelles Profil aus, dadurch ist es für beide Seiten vollkommen objektiv und kann nicht beeinflusst werden.

Fazit:

Ein Matching mit psychologisierten Fragebögen ist das geeignete Verfahren, wenn man die Soft Skills der BewerberInnen exakt mit den Anforderungen vergleichen will, um so die individuellsten Merkmale herauszufinden. Wichtig für eine hohe Akzeptanz auf Seiten der BeweberInnen ist jedoch, dass das Ausfüllen des Fragebogens nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Die Genauigkeit und damit die Aussagekraft steigt bei diesem Verfahren im Vergleich zur Typisierung stark an, das Verfahren bringt 100% individuelle Ergebnisse hervor.
Darüber hinaus gilt dieses Matching-Verfahren durch die Individualität und die objektive Bewertung der Faktoren als nahezu verfälschungssicher.