Job-Matching ist eine, mittlerweile maschinengestützte, Recruitingmethode, bei der die Anforderungen offener Stellen der Unternehmen mit den Skills der BewerberInnen verglichen und die Übereinstimmung dargestellt wird. Durch Job-Matching werden sowohl das Recruiting als auch die Jobsuche vereinfacht, weil Unternehmen und BewerberInnen schneller sehen, was wirklich zu ihnen passt.

Beim Matching können sowohl Hard Skills, wie die Fähigkeiten, als auch Soft Skills, wie etwa Motivationen, verglichen werden. Im Bereich der Soft Skills wird von Unternehmensseite gerne auf den Cultural Fit der potentiellen MitarbeiterInnen geachtet.

Für einen Matching-Prozess ist es unabdingbar, dass die realen Verhältnisse möglichst genau abgebildet werden, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Modernes, algorithmenbasiertes Job-Matching bedient sich hierbei dem Prinzip, das bereits seit vielen Jahren in Online-Partnerbörsen zur Anwendung kommt. Nur geht es hier nicht darum zwei Menschen zu finden, die in Erwartungen, Interessen und angestrebten Zielen übereinstimmen, sondern zwei berufliche Partner. Job-Matching filtert genau die Unternehmen oder KandidatInnen heraus, die in vorgegebenen Suchkriterien die meisten Gemeinsamkeiten zeigen (mehr dazu in unserem White Paper).

Als Erfinder des Talent-Matchings gilt der  US-amerikanische Sozialreformer und Begründer der Berufsberatung, Frank Parsons. Seine Theorie besagt, dass es möglich ist, Fertigkeiten und persönliche Eigenschaften, die bei bestimmten Jobs erforderlich sind, zu messen. Parsons wies letztlich darauf hin, dass die Produktivität ansteigt, wenn eine Arbeit verrichtet wird, die am besten zu den Fähigkeiten und der Persönlichkeit passt.

Die wesentliche Aussage des Job-Matchings ist geblieben. Heute sollen mit Hilfe eines Algorithmus und den zuvor festgelegten Selektionsmerkmalen die passenden KandidatInnen oder die passenden Unternehmen bestimmt werden.

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